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09.02.2012 | 08.06 Uhr

Regeln

Formel 1 - Zahlen, Daten, Regeln

Boxengasse; Rechte: dpa
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1

Begriffe mit dem Buchstaben 1

107 Prozent

Keine Macht den Schleichern! Ab der Saison 2011 wurde eine Regel eingeführt, die Fahrern eine Rennteilnahme verbieten, wenn sie in den Trainigssitzungen oder in der Qualifikation zu langsam unterwegs sind. Braucht ein Pilot in der ersten Session der Qualifikation mehr als sieben Prozent länger für seine schnellste Runde als der beste Fahrer im Feld, wird der entsprechende Pilot vom Rennen ausgeschlossen. Beispiel: Der schnellste Pilot in Q 1 erzielt eine Zeit von 1:40,000 min. (= 100 Sekunden). Nun darf kein anderer Pilot langsamer als 100 Sekunden plus sieben Prozent sein, also mehr als 107 Sekunden (=1:47,000 min.) für seine schnellste Runde benötigen. Sollte der betreffende Pilot, der die 107-Prozent-Regel nicht erfüllt, in einer der Trainingssitzungen des Rennwochenendes eine Zeit besser als 1:47,000 min. gefahren sein, können ihn die Rennkommissare dennoch zum Rennen zulassen.

Zur Beachtung: Bei Bestzeiten von unter 1:40,000 min. verringert sich die 107-Prozent-Zeit, bei Bestzeiten über 1:40,000 min. erhöht sich die zulässige Zeit entsprechend.

 

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A

Begriffe mit dem Buchstaben A

ABS

Das Anti-Blockier-System (ABS) wurde 1993 eingeführt und 1994 als unerlaubte Fahrhilfe wieder aus dem Verkehr gezogen. Das ABS verhindert das Blockieren der Räder beim Bremsen.

 
Abtrieb
Antrieb

Der Formel-1-Rennwagen wird nur über eine Achse angetrieben. Automatische oder stufenlose Getriebe sind verboten, ab Mitte 2003 auch ein computergesteuertes Getriebe. Jeder Formel-1-Bolide muss auch einen Rückwärtsgang besitzen. Die Anzahl der Gänge kann vier bis sieben betragen.

 

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B

Begriffe mit dem Buchstaben B

Boost

Unter einem "Boost" (engl.) wird üblicherweise eine Verstärkung verstanden. In der Formel 1 wird damit die zusätzliche Leistung aus dem Energierückgewinnungssystem KERS (Kinetic Energy Recovery System) bezeichnet. Dort stehen pro Runde für knapp sieben Sekunden zusätzliche 82 PS zur Verfügung, die vom Fahrer manuell abgerufen werden können. Dazu bedient er am Lenkrad einen speziellen Knopf, der als "Boost-Button" bezeichnet wird.

 
Boxengasse

Diese meist parallel zur Start- und Zielgeraden gelegene Straße ist die Reparaturstraße im Motorsport. Dort werden den Teams eigene Garagen zugeteilt, die als Boxen bezeichnet werden. In den Boxen wird repariert, vor den Garagen getankt oder es werden dort bei Rennveranstaltungen die Reifen gewechselt. In der Boxengasse gilt ein Tempolimit: Während der Qualifikation und dem Rennen darf dort 100 km/h schnell gefahren werden, im Training nur 60 km/h. Ausnahmen: Monaco und (seit der Saison auch) Melbourne, Valencia und Singapur. Wegen der Enge ist die Geschwindigkeit dort auch während des Rennens auf 60 km/h reduziert.

Die Boxengasse bleibt ab 2009 auch während der Safety-Car-Phasen geöffnet.

 
Bremsen

Über das Bremspedal werden zwei getrennte Bremskreisläufe angesprochen. Je ein Kreislauf versorgt die Vorder- bzw. Hinterachse. Ein Rad hat höchstens einen Bremssattel, sechs Kolben und zwei Beläge. Werkstoff der Bremssättel ist Aluminium.

Die größtmöglichen Dimensionen der Bremsscheiben:
Dicke: 28 Millimeter, Durchmesser: 278 Millimeter.

 
Bridgestone

Alleinausstatter der Formel 1 in Sachen Reifen war bis einschließlich 2010 der japanische Hersteller Bridgestone. Seit 2011 liefert die italienische Firma Pirelli die Pneus. Die Italiener waren zuletzt 1991 in der Formel 1 aktiv.

Die Verantwortlichen des Reifenherstellers wählen für jedes Rennen zwei Reifenmischungen für trockene Bedingungen aus und stellen zusätzlich Mischreifen ("intermediate") für feuchte und Regenreifen ("extrem wheater", "full wet") für nasse Verhältnisse zur Verfügung. Die Anzahl der Reifensätze ist genau reglementiert (siehe Stichwort "Reifen").

 
Briefing (Fahrerbesprechung)

In der Fahrerbesprechung werden bei einer Rennveranstaltung alle Fahrer auf die Besonderheiten des Veranstaltungsorts hingewiesen. Die Fahrer beraten dort auch selbst über gemeinsame Anliegen. Auch die Teammanager müssen an diesem Briefing teilnehmen.

 

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C

Begriffe mit dem Buchstaben C

Cockpit

Nach den Richtlinien der FIA muss ein Formel-1-Cockpit so dimensioniert sein, dass ein Aussteigen innerhalb von fünf Sekunden möglich ist. Zehn Sekunden bleiben dem ausgestiegenen Fahrer Zeit, um das Lenkrad wieder aufzustecken. Mit dieser Maßnahme soll das havarierte Fahrzeug noch ansatzweise lenkbar bleiben.

Der Fußraum des Cockpits muss gepolstert sein. Dabei beträgt die Dicke des Polstermaterials mindestens 25 Millimeter, im Kopfbereich zwischen 75 und 100 Millimeter.



 

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D

Begriffe mit dem Buchstaben D

Differential

Das Differential soll die Antriebsräder davor bewahren, sich bei Kurvenfahrten gleichmäßig zu drehen. Das kurvenäußere Rad legt einen größeren Weg zurück als das kurveninnere Rad. Das Differential gleicht diese Ungleichmäßigkeit als Zwischengetriebe aus.

 
Differentialsperre

Die Differentialsperre sorgt dafür, dass die Antriebsräder auf unterschiedlichem Untergrund nicht ungleichmäßig drehen. Würde auf einer Geraden das rechte Rad auf losem Untergrund fahren, das linke hingegen auf griffigem Boden, würde das Differential diesen Unterschied ausgleichen wollen und die Räder unterschiedlich schnell drehen lassen. Dies hätte eine nicht gewollte Kurvenfahrt zur Folge. Die Differentialsperre verhindert das.

 
Dritter Pilot

Alle Teams können pro Saison insgesamt vier Fahrer einsetzen. Voraussetzungen: Die Fahrer müssen vor dem Qualifying benannt werden. Es dürfen nur jeweils zwei Fahrer eines Teams in der jeweiligen Trainings- oder Qualifikationssession fahren. Die Ersatzfahrer müssen mit den Startnummern der Piloten unterwegs sein, die sie ersetzen und müssen deren Reifenmaterial verwenden. Der Besitz der Super-Lizenz (Führerschein für Formel-1-Piloten) ist für alle eingesetzten Piloten obligatorisch. Jeder in einem Rennen eingesetzte Pilot kann Punkte für die Einzelwertung und die Konstrukteurs-Weltmeisterschaft sammeln.

 

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E

Begriffe mit dem Buchstaben E

Einführungsrunde

Dem eigentlichen Rennstart geht die Einführungsrunde voraus. Während der Einführungsrunde darf nicht überholt werden, es sei denn, ein Fahrzeug konnte die Einführungsrunde nur verzögert beginnen.

Dabei ist entscheidend, ob bereits das ganze Feld an dem stehen gebliebenen Fahrzeug vorbeigerollt ist - oder nicht. Startet ein Fahrzeug als letztes in die Einführungsrunde, darf es nicht überholen und muss das Rennen von der letzten Startposition aus aufnehmen.

 
Einsatzauto

Nach dem Qualifikationstraining wird das Auto jedes Fahrers von technischen Kommissaren abgenommen und danach in den Parc Fermé gebracht. Dort dürfen an den Autos keine gravierenden Veränderungen mehr vorgenommen werden.

Dadurch ist die Verwendung von speziellem Trainingsmaterial (z.B. Motoren) nicht mehr möglich, Qualifikation und Rennen werden mit den weitgehend gleichen Einstellungen durchgeführt. Jegliche Reparaturarbeiten werden von der FIA beaufsichtigt und kontrolliert.

 
Energierückgewinnungssystem KERS

Mit KERS (Kinetic Energy Recovery Systems) hat die Formel 1 im Jahr 2009 ein Hybrid-System in ihren Autos eingeführt. Dabei wird die beim Bremsen entstehende Energie über ein Schwungrad aufgefangen, das eine spezielle Batterie auflädt. Diese Batterie speist einen zusätzlich eingebauten Elektromotor, der pro Runde für knapp sieben Sekunden 82 zusätzliche PS (entspricht 60 kW) Leistung zur Verfügung stellt. Diese Leistung kann der Fahrer manuell über einen Knopf am Lenkrad (boost button) abrufen und so einen Überhol- oder Beschleunigungsvorgang verkürzen.


Die Verwendung und auch der Einbau des Systems sind bislang noch keine Pflicht.

 
Ersatzauto

Das so genannte T-Car (Trainings-Car) darf nicht mehr eingesetzt werden, wenn das eigentliche Einsatzfahrzeug einen irreparablen Defekt aufweist. Jeder Fahrer darf maximal ein Auto pro Rennwochenende zur Verfügung haben.

 

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F

Begriffe mit dem Buchstaben F

F-Schacht

Ein Geheimmittel zur Erhöhung der Geschwindigkeit eines Formel-1-Rennwagens wurde 2011 verboten: der F-Schacht. Dabei handelte es sich um eine Öffnung am Chassis, durch die Luft ins Cockpit geleitet wurde. Der Pilot hatte die Möglichkeit, mit seinem Knie oder mit dem Handrücken die entsprechende Öffnung im Cockpit zu verschließen und so die Luft umzuleiten. Durch diesen Kniff wurden Geschwindigkeitsverbesserungen erreicht. Nun darf der Pilot nichts mehr unternehmen, um die Aerodynamik eines Formel-1-Rennwagens zu verändern.

 
Fahreraustausch

Jedes Team benennt zwei Stammfahrer. Zudem können zwei weitere Piloten eingesetzt werden, die jedoch alle gemeldet sein müssen. Muss aus z.B. Verletzungsgründen ein Stammfahrer ersetzt werden, dann kann der Ersatzfahrer WM-Punkte sowohl in der Einzel- als auch in der Teamwertung sammeln.

Die Testpiloten kommen teilweise freitags im Training zum Einsatz. In den Trainingssitzungen dürfen von jedem Rennstall zwei Autos eingesetzt werden, die vorher benannt sein müssen. Die Testpiloten fahren in den Autos der Fahrer, die sie ersetzen und müssen deren Reifenmaterial verwenden.

 
Fahrerbesprechung

In der Fahrerbesprechung werden bei einer Rennveranstaltung alle Fahrer auf die Besonderheiten des Veranstaltungsorts hingewiesen. Die Fahrer beraten dort auch selbst über gemeinsame Anliegen. Auch die Teammanager müssen an diesem Briefing teilnehmen.

 
Fahrerlizenz

Jeder Formel 1-Pilot muss im Besitz einer Fahrerlizenz sein. Sie gilt nur in Verbindung mit einem Führerschein. Für die Formel 1 ist die so genannte Superlizenz eingeführt worden. Sie wird von der FIA vergeben, wenn der Fahrer in einem Team gemeldet ist.

 
Fahrzeug-Chassis

Ein Formel-1-Rennwagen darf eine Breite von 1.800 Millimetern (inklusive Reifen) nicht überschreiten. Die maximale Höhe darf nicht größer als 950 Millimeter sein, gemessen vom Unterboden.

Zwischen Vorder- und Hinterachse ist eine maximale Fahrzeugbreite von 1.400 Millimetern reglementiert.

Am Unterboden befindet sich eine Holzplatte, die sich bei Fahrbahnkontakt des Unterbodens abschleifen würde. Aus Sicherheitsgründen darf diese Holzplatte nicht dünner als zehn Millimeter werden.

 
Flaggen

Während des Rennens können folgende Flaggen von Streckenposten oder dem Rennleiter geschwenkt werden:

Grün: Freie Fahrt.

Gelb: Achtung, Gefahr auf der Strecke. Die gelbe Flagge wird häufig nnach Unfällen geschwenkt. Die Fahrzeuge müssen ihre Geschwindigkeit deutlich reduzieren, Überholen ist verboten.

Blau: Ein schnelleres Fahrzeug nähert sich von hinten und muss vorbeigelassen werden.

Weiß: Ein langsames Fahrzeug befindet sich auf der Strecke.

Rot-gelb gestreift: Achtung, rutschiger Streckenabschnitt, kommt häufig nach Motorplatzern zum Einsatz, wenn Öl die Fahrbahn verschmutzt.

Rot: Achtung, Rennabbruch. Die Piloten müssen ihre Fahrt deutlich verlangsamen, Überholen ist untersagt.

Schwarz mit orangefarbenem Kreis in der Mitte: Technische Probleme am Fahrzeug, bitte Box ansteuern.

Schwarz-weiß: Verwarnung wegen unsportlichen Verhaltens.

Schwarz (mit Startnummer): Disqualifikation, sofortige Rückkehr in die Box notwendig.

Schwarz-weiß kariert: Rennende.

 
Frontflügel

Der Frontflügel wird dazu verwendet, das Formel-1-Auto, besonders in Kurven, auf die Fahrbahn zu pressen. Ein Fahrzeug ohne Frontflügel ist so gut wie manövrierunfähig. 2010 mit einer verstellbaren Lippe ausgestattet, muss der vordere Flügel ab 2011 wieder starr sein.

 
Funkverkehr

Der Sprechverkehr via Funk innerhalb der Teams wurde seit 2003 erheblich eingeschränkt: Die Kommissare der Rennleitung können den Funkverkehr zwischen Fahrer und Teamleitung detailliert verfolgen. Verschlüsselungen der Nachrichten sind verboten. Gesprochene Nachrichten sind zu jeder Zeit möglich.

Der Datenverkehr ist ab 2004 gänzlich verboten. Damit soll verhindert werden, dass Renningenieure während eines Rennens durch Veränderungen der Software im Fahrzeug via Funk Vorteile schaffen oder eventuelle Fehler beheben können.

 

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G

Begriffe mit dem Buchstaben G

Getriebe

Ab der Saison 2008 musste das Getriebe eines Formel-1-Rennwagens vier Rennveranstaltungen lang halten. Erst dann war ein straffreier Wechsel erlaubt. Musste das Getriebe eines Fahrzeugs vor Ablauf dieser vier Rennwochenenden getauscht werden, wurde der betreffende Pilot in der Startaufstellung des nächsten Rennens um fünf Plätze nach hinten strafversetzt.

Seit 2011 muss ein Getriebe aus Gründen der Kosteneinsparung fünf Rennen lang halten.

 
Gewicht des Rennwagens

Aus Gründen der Chancengleichheit darf ein Formel-1-Bolide während eines Rennwochenendes ein Gewicht von 640 Kilogramm (bis 2010: 620 kg) nicht unterschreiten. Gerade im Fahrzeugbau gibt es beim Gewicht enormes Einsparungspotential, abhängig von der Qualität des eingesetzten Materials.

Weniger Gewicht bei gleicher Motorleistung würde eine größere Geschwindigkeit ermöglichen. Im Mindestgewicht sind bereits der Pilot und Fahrzeugflüssigkeiten (außer Benzin) eingerechnet.

 
GPS

Die Formel-1-Rennwagen sind mit einem Satelliten-Navigations-System (GPS) ausgestattet. Zum einen werden den Teams so die aktuellen Positionen der Autos auf der Rennstrecke mitgeteilt, was besonders für die Boxenstopp-Strategie von großer Bedeutung ist.

Seit 2009 wird den Piloten über das GPS im Falle einer Safety-Car-Phase eine Minimal-Zeit ins Cockpit gefunkt, die mindestens verstreichen muss, bis der betreffende Pilot seine Box ansteuert. So sollen überhöhte Geschwindigkeiten auf der Rennstrecke bei entsprechenden Gefahrensituationen verhindert werden.

 
Grid

Grid ist die englische Bezeichnung für Startaufstellung.

 
Grip

Die Renntauglichkeit eines Formel 1-Boliden liegt in großem Maße an der Fähigkeit der Ingenieure, die Kraft des Fahrzeugs in Vortrieb umzuwandeln. Dafür ist Haftung notwendig, die englisch als Grip bezeichnet wird. Sowohl das Chassis des Fahrzeugs muss diesen Grip ermöglichen, viel Bedeutung haben in diesem Zusammenhang die Reifen.

 

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H

Begriffe mit dem Buchstaben H

Hairpin

Hairpin ist der englische Ausdruck für Haarnadelkurve.

 
HANS

Das Kopf- und Nackenschutzsystem HANS (Head and Neck Support) besteht aus Kohle- und Aramidfaser-Verbundwerkstoff. HANS ist eine Stützeinrichtung, die auf der Schulter des Fahrers sitzt und mittels zweier flexibler Anbindungen am Fahrerhelm befestigt ist. Ziel ist die bessere Stützung der Halswirbelsäule und die Verringerung der Kräfte, die während der Fahrt im Rennwagen auf Kopf und Nacken wirken.

 
Heckflügel

Der Heckflügel presst bei schnellen Fahrten das Fahrzeug auf den Boden. Je nach Streckenbeschaffenheit wird der Heckflügel für schnelle Geraden flach gestellt oder steiler, wenn viel Anpressdruck in den Kurven notwendig ist.

Der Heckflügel darf aus drei Lamellen bestehen. Dabei kann der Fahrer die Neigung des Heckflügels ab der Saison 2011 manuell aus dem Cockpit heraus verstellen: Für eine kurzzeitige Verbesserung der Stromlinienförmigkeit des Rennwagens wählt der Fahrer eine flachere Position, die ihm wegen des daraus resultierenden Geschwindigkeitsvorteils das Überholen eines Vordermannes erleichtern soll. Dafür hat die Motorsportbehörde FIA allerdings genaue Richtlinien erlassen: Für die Möglichkeit des Flachstellens muss der Pilot in der Kurve vor seinem geplanten Überholmanöver weniger als eine Sekunde Rückstand auf seinen Vordermann haben, ansonsten ist die entsprechende Taste am Lenkrad elektronisch gesperrt.

 
Hybridantrieb

In der Technik steht "Hybrid" in der Regel für die Kombination von zwei Systemen, die demselben Zweck dienen. Besonders im Automobil-Sektor wird mit Hybrid die gemeinsame Nutzung von zwei Energiequellen bezeichnet. Üblicherweise wird "Hybrid" im Zusammenhang mit Energieeinsparung verwendet, was in der Formel 1 aktuell noch keine Rolle spielt.

In der Formel 1 kommt ab 2011 (zuvor schon im Jahr 2009) das Energierückgewinnungssystem KERS zum Einsatz, mit dem beim Bremsen zusätzliche Batterien aufgeladen werden. Die Energie dieser Batterien kann auf Knopfdruck des Piloten zusätzlich eingebaute Elektromotoren speisen und so - zusammen mit dem Benzinantrieb - für eine größere Beschleunigung/Geschwindigkeit sorgen.

 

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I

Begriffe mit dem Buchstaben I

Intermediates (Mischreifen)

"Intermediates" sind Reifen, die für feuchte Pistenverhältnisse geeignet sind, wie sie etwa nach einem kurzen Regenschauer oder bei Nieselregen vorzufinden sind. Sie verfügen über eine leichte Profilierung. Jeder Fahrer hat pro Rennwochenende vier Sätze "Intermediates" zur Verfügung.

 

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J

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K

Begriffe mit dem Buchstaben K

Kerbs

Kerbs sind die weiß-rot-schraffierten Kurvenbegrenzungen im Rennsport.

 
KERS

Mit KERS (Kinetic Energy Recovery Systems) hat die Formel 1 im Jahr 2009 ein Hybrid-System in ihren Autos eingeführt. Dabei wird die beim Bremsen entstehende Energie über ein Schwungrad aufgefangen, das eine spezielle Batterie auflädt. Diese Batterie speist einen zusätzlich eingebauten Elektromotor, der pro Runde für knapp sieben Sekunden 82 zusätzliche PS (entspricht 60 kW) Leistung zur Verfügung stellt. Diese Leistung kann der Fahrer manuell über einen Knopf am Lenkrad (boost button) abrufen und so einen Überhol- oder Beschleunigungsvorgang verkürzen.


Die Verwendung und auch der Einbau des Systems sind bislang noch keine Pflicht.

 

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L

Begriffe mit dem Buchstaben L

Launchcontrol

Die elektronische Anfahrhilfe Launch Control ist verboten. Seit 2008 darf auch die Traktionskontrolle, die ein Durchdrehen der Reifen im Beschleunigungsvorgang verhindert, nicht mehr verwendet werden. Automatische Schaltgetriebe sind ebenfalls verboten.

 

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M

Begriffe mit dem Buchstaben M

Marshalls

Marshalls sind Sportwarte, die über die Einhaltung der Regeln bei einer Motorsport-Veranstaltung wachen und Verstöße an die Rennleitung melden.

 
Motorbremse

Seit 2008 darf neben der Traktionskontrolle auch die Motorbremse nicht mehr eingesetzt werden. Die Motorbremse verhinderte beim Anbremsen einer Kurve ein Blockieren der Hinterräder und so ein unkontrolliertes Fahrverhalten des Rennwagens. Nun obliegt es allein dem Piloten, den Wagen auf der Ideallinie in die Kurve hinein und auch wieder auf der besten Fahrlinie heraus zu fahren.

 
Motor

Formel-1-Motoren dürfen seit 2006 maximal 2,4 Liter Hubraum und acht Zylinder haben. Dabei sind maximal fünf Ventile pro Zylinder erlaubt. Turbolader sind verboten. Das Mindestgewicht beträgt 95 Kilogramm. Die Drehzahl ist seit 2009 auf 18.000 Umdrehungen pro Minute begrenzt.

Übergangsweise durften 2006 noch ältere Motoren mit zehn Zylindern und drei Litern Hubraum eingesetzt werden.

Ab 2009 neu: Jedem Fahrer stehen pro Saison nur noch acht Motoren zur Verfügung. Sollten die Motoren aufgebraucht sein und ein anderer Motor in das Einsatzauto eingebaut werden müssen - aus welchen Gründen auch immer - wird das Fahrzeug um zehn Plätze in der Startaufstellung zurückgestuft. Sollten zwei zusätzliche Motoren an einem Wochenende verbraucht werden, wird der betreffende Pilot beim nächsten und auch beim übernächsten Rennen um jeweils zehn Plätze strafversetzt.

Wird ein Motorenwechsel zwischen Qualifying und Start vorgenommen, muss das betroffene Auto vom letzten Platz aus starten.

Seit 2009 können von den Teams bei Tests (aber nur dann!) maximal vier weitere Motoren eingesetzt werden.

 
Motorsteuerung

Die Autos sind mit einem Programm ausgerüstet, das das Ausgehen des Motors nach einem Dreher verhindert. Aus Sicherheitsgründen schaltet das Aggregat aber ab, wenn der Fahrer nicht innerhalb von zehn Sekunden per Knopfdruck zurück in den Fahrbetrieb wechselt.

Seit Mitte 2003 (Großer Preis von Großbritannien) sind elektronische Fahrhilfen zum Teil verboten (Automatikgetriebe und Startautomatik) verboten. Anti-Blockier-Systeme (ABS) und elektronische Stabilitätsprogramme (ESP) sind nicht erlaubt.

 

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N

Begriffe mit dem Buchstaben N

Neustart

Nach einem eventuellen Startabbruch wird fünf Minuten später neu gestartet. Die neuerliche Einführungsrunde reduziert die Renndistanz.

 

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O

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P

Begriffe mit dem Buchstaben P

Parc Fermé

Der Parc Fermé ist eine sehr streng bewachte Halle. Hier werden die Rennautos nach den Trainingssitzungen und Rennen abgestellt. Es soll vermieden werden, dass an den Autos durch Teammitglieder oder Fremde Manipulationen vorgenommen werden können, nachdem die Übereinstimmung des Fahrzeugs mit dem technischen Reglement attestiert wurde (nach dem Qualifikationstraining). Nach einem Rennen wird eine technische Abnahme durchgeführt.

 
Pirelli

Alleinausstatter der Formel 1 in Sachen Reifen war bis einschließlich 2010 der japanische Hersteller Bridgestone. Seit 2011 liefert die italienische Firma Pirelli die Pneus. Die Italiener waren zuletzt 1991 in der Formel 1 aktiv.

Die Verantwortlichen des Reifenherstellers wählen für jedes Rennen zwei Reifenmischungen für trockene Bedingungen aus und stellen zusätzlich Mischreifen ("intermediate") für feuchte und Regenreifen ("extrem wheater", "full wet") für nasse Verhältnisse zur Verfügung. Die Anzahl der Reifensätze ist genau reglementiert (siehe Stichwort "Reifen").

Reifenfarben

Für die bessere Unterscheidbarkeit der Reifen versieht Pirelli die Reifen für die Fans mit unterschiedlichen Farben:

Trockenreifen:
silberner Schriftzug = hart
weiß = mittelhart
gelb = weich
rot = super-weich

Regenreifen: orange

Intermediates: hellblau.

 
Punktevergabe

Neuerung seit der Saison 2010: Die ersten zehn Piloten im Ziel erhalten Punkte.

Die Verteilung: 25 - 18 - 15 - 12 - 10 - 8 - 6 - 4 - 2 -1.

25 Punkte gibt es für Platz eins, 18 Zähler für Rang zwei, 15 Zähler für den Dritten usw. Dabei werden die jeweiligen WM-Punkte für die Fahrerwertung und zusätzlich für die Konstrukteurswertung vergeben. Errungene Punkte der Fahrer- und Konstrukteurswertung werden aber niemals zusammengezählt.

Eine Besonderheit stellen Rennen dar, die nach weniger als 75 Prozent der vorgesehenen Renndistanz abgebrochen werden müssen - zum Beispiel wegen eines schweren Unfalls oder einer massiven Verschlechterung der Witterungsverhältnisse. Dabei werden die Platzierungen der Fahrer gewertet, die sie zum Zeitpunkt des Rennabbruchs im Feld einnehmen. Es werden aber nur die Hälfte der maximal erreichbaren Punkte vergeben. Somit ergibt sich folgendes Punkteschema, wenn weniger als 75 Prozent der Renndistanz absolviert werden:

12,5 - 9 - 7,5 - 6 - 5 - 4 - 3 - 2 - 1 - 0,5 für die Plätze eins bis zehn.

Wenn in einem Rennen nach mehr als 75 Prozent der Renndistanz nur noch zehn Autos funktionstüchtig wären, würden alle zehn Teilnehmer Punkte erhalten, auch für den Fall, dass sie das Ziel nicht erreichen.

Übrigens: Bis zum Jahr 2009 wurden Punkte nur für die ersten acht Plätze, und zwar nach folgendem Schlüssel vergeben: 10 - 8 - 6 - 5 - 4 - 3 - 2 - 1. Dementsprechend fallen seit 2010 die Gesamtpunktzahlen am Ende der Saison wesentlich höher aus als in den Jahren zuvor.

 

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Q

Begriffe mit dem Buchstaben Q

Qualifying

Seit 2006 wird die Startaufstellung in einem dreiphasigen Qualifying mit insgesamt einer Stunde Dauer ermittelt. Eine Rundenbeschränkung gibt es nicht.

In den ersten zwanzig Minuten dürfen alle Autos gleichzeitig auf die Strecke. Die Piloten versuchen dabei, eine möglichst niedrige Rundenzeit zu erzielen. Nach dieser ersten Session werden die langsamsten sieben Autos aus dem Qualifying genommen: Sie belegen in der Startaufstellung die Plätze 18 bis 24, der Schnellste dieser sieben startet von Rang 18.

Die Zeiten der nun verbliebenen 17 Piloten werden komplett gestrichen, danach sind wieder alle Autos gemeinsam für eine Viertelstunde auf der Piste.

Nach 15 Minuten werden wieder die letzten sieben Wagen ermittelt; sie belegen die Ränge elf bis 17, der Schnellste von ihnen geht als Elfter ins Rennen.

Die restlichen zehn Autos (bisher erzielte Zeiten werden wieder gestrichen) haben nun zehn Minuten Zeit, um die Pole Position auszufahren.

Neuerung ab dem dritten Saisonrennen 2008 (GP von Bahrain): Fahrer, die im oder nach dem Qualifying ihre fliegende Runde beendet haben und auf dem Weg zurück in die Box sind, dürfen dies nicht mehr im Bummeltempo tun. Sie müssen eine Mindest-Rundenzeit einhalten. Voraussichtlich dürfen die Piloten dabei nicht länger als 120 Prozent ihrer schnellsten Rundenzeit benötigen. Beispiel: schnellste Qualifikationsrunde 1:30 min. (= 90 Sekunden); 20 Prozent mehr = 18 Sekunden, langsamst mögliche Rundenzeit bei der Rückfahrt in die Box: 1:48 min.)

Die Rennautos dürfen im Qualifying beliebig betankt werden.

Neuerung 2010: Die besten zehn Autos der Qualifikation müssen auf denselben Reifen ins Rennen gehen, mit denen sie den dritten Abschnitt des Qualifyings absolviert haben.

 

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R

Begriffe mit dem Buchstaben R

Radsicherung
Regenreifen
Reifen

Alleinausstatter der Formel 1 ist Pirelli.
Folgende Vorschriften gelten für die Reifen:

Breite:
365 bis 380 Millimeter (hinten)
305 bis 355 Millimetern (vorne)

Raddurchmesser:
660 Millimeter für Trockenreifen
670 Millimeter für Regenreifen

Nach zehn Jahren mit Rillenreifen durften ab 2009 wieder Slicks verwendet werden. Die Bodenhaftung gegenüber den Rillenreifen wird dadurch um 20 Prozent erhöht.

Jeder Pilot hat für eine gesamte Rennveranstaltung von Freitag bis Sonntag elf Sätze Trockenreifen, vier Sätze Misch-Reifen (sog. Intermediates für feuchte, aber nicht nasse Bedingungen) und drei Sätze Regenreifen ("extrem weather") zur Verfügung. Im ersten und zweiten freien Training kann ein Fahrer drei Sätze Reifen einsetzen, muss aber nach jeder Trainingssession jeweils einen Satz Reifen an Pirelli zurückgeben, die für den Rest der Veranstaltung nicht mehr zur Verfügung stehen. Für die übrigen Teile des Rennwochenendes kann jeder Fahrer dann noch über insgesamt acht Sätze Reifen verfügen, muss aber noch weitere zwei Sätze (eine jeder Spezifikation) vor dem Qualifying an den Hersteller zurückgeben.

Pirelli sucht für jedes Rennen zwei Reifenmischungen (super-weich, weich, mittel oder hart) unter den Trocken-Reifen aus, die jeweils von jedem Fahrer während des Rennens für mindestens eine Runde gefahren werden müssen. Sollte der Einsatz von Intermediate- oder Regenreifen notwendig werden, entfällt diese Verpflichtung.

Reifenfarben

Für die bessere Unterscheidbarkeit der Reifen versieht Pirelli die Reifen für die Fans mit unterschiedlichen Farben:

Trockenreifen:

silberner Schriftzug = hart

weiß = mittelhart

gelb = weich

rot = super-weich

Regenreifen: orange

Intermediates: hellblau.

Wird ein Grand Prix wegen großer Nässe auf der Strecke hinter dem Safety Car gestartet, müssen die Autos Regenreifen aufgezogen haben.

 
Reifenmischungen

Reifenhersteller Pirelli kocht das ganze Jahr über Reifen: Beinahe für jede Rennstrecke werden spezielle Gummi-Mischungen entwickelt, die für die jeweiligen Asphalt- und vor allem Wetter-Verhältnisse optimale Performance der Formel-1-Rennwagen zulassen.

Dabei werden für jedes Rennwochenende für die Trocken-Bereifung vier Mischungen entwickelt, die sich vor allem in der Härte des Gummis unterscheiden: sehr weich, weich, mittel und hart (Englisch: super-soft, soft, medium, hard).
Die Ingenieure von Pirelli wählen vor Ort an der Rennstrecke zwei unterschiedliche Reifenmischungen aus, die von allen Fahrern während eines Rennens genutzt werden müssen. Zur leichteren Unterscheidung für die Renn-Kommissare und die Zuschauer wird die jeweilige weichere Mischung mit einem grünen Band an der Reifenflanke gekennzeichnet.

 
Rennabbruch

Muss das Rennen innerhalb der ersten beiden absolvierten Runden abgebrochen werden (zum Beispiel infolge eines Startcrashs) wird ein kompletter Neustart durchgeführt: Jedes Auto kann von seinem ursprünglichen Startplatz wieder ins Rennen gehen.

Zwischen Runden zwei und 75 Prozent der Renndistanz wird das Feld im Falle eines Rennabbruchs vom Safety Car aus mit einem fliegenden Start wieder ins Rennen zurückgeschickt. Dabei behalten die Fahrzeuge die Positionen, die sie zum Zeitpunkt des Abbruchs des ersten Rennens innehatten. Zeitabstände spielen hierbei keine Rolle, Rundenrückstände werden bei Rennende dem Endergebnis hinzuaddiert.

 
Renndauer

Die Dauer eines Formel-1-Grand Prix ist auf zwei Stunden begrenzt. Sollte aufgrund von Verzögerungen (Unfälle, Witterungsbedingungen) die für das Rennen vorgesehene Rundenanzahl nicht absolviert werden können, endet das Rennen mit dem Ende der Runde, in der das Zwei-Stunden-Limit überschritten wurde.

 
Renndistanz

Ein Formel-1-Rennen endet mit der Runde, in der eine Renndistanz von 305 Kilometern erreicht wird. Eine Ausnahme wird beim Großen Preis von Monaco gemacht. Dort werden 78 Runden (etwa 260 Kilometer) absolviert. Die durchschnittliche Geschwindigkeit auf dem Stadtkurs in Monte Carlo ist zu gering, um die sonst üblichen 305 Kilometer innerhalb der maximalen Renndauer zu fahren. Die maximale Renndauer eines Formel-1-Grand-Prix liegt bei zwei Stunden. Üblicherweise dauern Formel-1-Rennen etwa anderthalb bis eindreiviertel Stunden.

 
Rennen

Für 2011 waren 20 Grand Prix geplant. Kurz vor Beginn der Saison musste allerdings der Grand Prix von Bahrain am 13. März aus dem Programm genommen werden. Das Rennen könnte gegen Ende der Saison nachgeholt werden. Neu im Jahr 2011 ist der Große Preis von Indien in Greater Noida.

 

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S

Begriffe mit dem Buchstaben S

Safety-Car (Pace-Car)

Das Safety Car (Pace Car) nimmt eine der wichtigsten Sicherheitsaufgaben im Rennsport wahr. Es kommt immer dann zum Einsatz, wenn das Rennen aufgrund von Gefahren unterbrochen ist und das Fahrerfeld in lansamem Tempo über die Strecke eskortiert werden muss. Solange die Warnlichter am Safety Car eingeschaltet sind, herrscht Überholverbot. Ist die Gefahr auf der Rennstrecke beseitigt, werden die Warnlichter am Safety Car ausgeschaltet und es biegt in die Boxengasse ein. Freigegeben ist das Rennen allerdings erst wieder bei der ersten Überquerung der Ziellinie durch das führende Fahrzeug, nachdem das Safety Car die Piste verlassen hat.

Überrundete Piloten müssen sowohl die Fahrer, die in der Führungsrunde sind, als auch das Safety Car überholen und sich hinten am Feld wieder anschließen. Damit soll verhindert werden, dass überrundete Autos die Spitzenpiloten bei der Freigabe des Rennens behindern.

Die Boxengasse ist seit 2009 während der Safety-Car-Phasen wieder geöffnet. Um zu verhindern, dass ein Auto während der Safety-Car-Phase trotz der erhöhten Gefahrenlage auf der Rennstrecke in die Box rast, wird dem Piloten bei einer Safety-Car-Phase eine Minimal-Zeit ins Cockpit gefunkt, die für die Anfahrt der Box nicht unterschritten werden darf. Ist der Fahrer schneller bei seiner Crew, wird eine Strafe gegen ihn ausgesprochen. Für die Ermittlung der Minimal-Zeit wird ein GPS-System verwendet, das die genaue Position des Fahrers auf der Strecke ermittelt und so die Zeit errechnet.

 
Safety-Car-Start

Muss ein Formel-1-Rennen wegen schlechten Wetters fliegend hinter dem Safety-Car gestartet werden, müssen alle Rennautos zwingend Regen-Reifen aufgezogen haben. Bei der Fahrt hinter dem Sicherheits-Wagen bei z.B. starkem Regen dürfen die Fahrer einen Abstand von zehn Wagenlängen zum Vordermann (auch zum Safety-Car) nicht unterschreiten.

 
Slicks

Reifenhersteller Pirelli kocht das ganze Jahr über Reifen: Beinahe für jede Rennstrecke werden spezielle Gummi-Mischungen entwickelt, die für die jeweiligen Asphalt- und vor allem Wetter-Verhältnisse optimale Performance der Formel-1-Rennwagen zulassen.

Dabei werden für jedes Rennwochenende für die Trocken-Bereifung vier Mischungen entwickelt, die sich vor allem in der Härte des Gummis unterscheiden: sehr weich, weich, mittel und hart (Englisch: super-soft, soft, medium, hard).
Die Ingenieure von Pirelli wählen vor Ort an der Rennstrecke zwei unterschiedliche Reifenmischungen aus, die von allen Fahrern während eines Rennens genutzt werden müssen. Zur leichteren Unterscheidung für die Renn-Kommissare und die Zuschauer wird die jeweilige weichere Mischung mit einem grünen Band an der Reifenflanke gekennzeichnet.

Seit der Saison 2009 sind in der Formel 1 wieder "Slicks", d.h. Reifen ohne Profilierung zugelassen, die einen wesentlich höheren "Grip" (Bodenhaftung) erzeugen als die zuvor verwendeten Rillenreifen.

 
Sperrstunde

Nachtarbeit unerwünscht: Ab 2011 müssen die Mechaniker aller Teams eine Sperrstunde einhalten, in der sie nicht an den Rennwagen arbeiten dürfen. Vor Trainingssitzungen, die um 10 Uhr morgens beginnen, dürfen die Mechaniker nicht zwischen 0 und 6 Uhr arbeiten. Bei Trainingsbeginn um 11 Uhr gilt die Sperre von 1 bis 7 Uhr. In der gesamten Saison können sich die Teams vier Übertretungen dieser Regel leisten.

 
Stallorder

War ab der Saison 2003 jegliche "Stallorder" untersagt, ist die Teamabsprache ab 2011 wieder erlaubt: Die Teamleitung darf auf die sportliche Entscheidung beeinflussend wirken, indem Fahrer zu taktischen Manövern aufgefordert werden.

 
Start

Der Rennstart beginnt, wenn nach der Einführungsrunde alle Fahrzeuge ihre Startposition eingenommen haben und stillstehen. Dann leuchten fünf Ampellichter auf, die nacheinander im Abstand von je einer Sekunde zugeschaltet werden. Wenn alle Lichter erlöschen, ist der Start freigegeben.

Winkt ein Fahrer, um Probleme an seinem Fahrzeug zu signalisieren, werden gelbe Flaggen geschwenkt, und die Startampel beginnt zu blinken. Daraufhin erfolgt ein Startabbruch. Ein Neustart wird nach fünf Minuten mit einer erneuten Formations- oder Einführungsrunde eingeleitet. Diese Runde zählt bereits zur Renndistanz.

 
Startphase

30 Minuten vor dem Start: Die Boxengasse öffnet. Jeder Fahrer darf eine Erkundungsrunde unternehmen, an deren Ende er auf der Start/-Zielgeraden seine Startposition einnimmt. Möchte der Pilot eine weitere Erkundungsrunde absolvieren, so muss er langsam durch die Boxengasse fahren.

15 Minuten vor dem Start: Die Boxengasse wird geschlossen. Hat ein Fahrzeug jetzt noch nicht den Weg zu seiner Startposition begonnen, muss es aus der Boxengasse starten.

Zehn Minuten vor dem Start: Außer den Teammitgliedern und Offiziellen müssen alle Personen die Startformation verlassen.

Drei Minuten vor dem Start: Letzter möglicher Reifenwechsel.

Eine Minute vor dem Start: Starten der Motoren. Alle Teammitglieder müssen zusammen mit dem technischen Equipment die Startaufstellung verlassen.

Die Formationsrunde beginnt. Alle Autos setzen sich in der Reihenfolge ihrer Startaufstellung in Bewegung, die Fahrer dürfen nicht überholen. Fährt beim Vorstart ein Auto zu spät los, darf es die anderen Wagen nur dann passieren, wenn es noch nicht vom gesamten Feld überholt wurde. Andernfalls muss es das Rennen vom Ende des Feldes aufnehmen.

Am Ende der Formationsrunde stellen sich die Autos wieder in der Startaufstellung auf; der "heiße" Start beginnt.

 

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T

Begriffe mit dem Buchstaben T

Teamorder

War ab der Saison 2003 jegliche Teamorder untersagt, ist die Teamabsprache ab 2011 wieder erlaubt: Die Teamleitung darf auf die sportliche Entscheidung beeinflussend wirken, indem Fahrer zu taktischen Manövern aufgefordert werden.

 
Tempolimit

Im Rennen geht es zu wie auf deutschen Autobahnen: In der Regel gibt es kein Tempolimit. Ausnahmen: Flaggen werden geschwenkt (Reduzierung der Geschwindigkeit, Überholverbot) oder das Safety Car setzt sich nach einem Unfall an die Spitze des Feldes.

In der Boxengasse darf im Qualifying und im Rennen eine Geschwindigkeit von 100 km/h nicht überschritten werden. Ausnahmen: In Melbourne, Monte Carlo, Valencia und Singapur darf in der Boxengasse nicht schneller als 60 km/h gefahren werden. Dieselbe Geschwindigkeit gilt während der gesamten Saison bei allen Test- und Trainingsfahrten.

Überschreitungen werden mit Geld- oder Zeitstrafen geahndet.

 
Testfahrer

Alle Teams können neben ihren beiden Stammpiloten auch Testfahrer nominieren. Von den großen Teams werden üblicherweise zwei "Tester" eingesetzt. Kleinere Rennställe lassen gleich vier Piloten in den Tests ran. Grund dafür ist, dass diese Testpiloten über Sponsoren Geld mit ins Team bringen.

Die Testfahrer haben die Aufgabe, neue Bauteile auf ihre Tauglichkeit hin zu prüfen und sie werden zur Abstimmung der Autos eingesetzt. Dadurch sollen die Einsatzfahrer geschont werden: Ein Formel-1-Grand-Prix bringt einen Rennfahrer bis an die Grenzen seiner Belastbarkeit - jedes "Körnchen" Kraft kann über Sieg und Niederlage entscheiden. Durch die Testbeschränkungen sind die Einsatzfahrer allerdings selbst darauf bedacht, möglichst viele Kilometer abzuspulen, was teils zu Differenzen innerhalb der Teams führen kann. Einer der Testfahrer kann von den Teams als Ersatzfahrer benannt werden, der dann beim Ausfall eines der Stammpiloten die Rennen absolviert.

 
Testfahrten

Die Testfahrten wurden 2009 erheblich begrenzt. Ein Team darf außerhalb der Testsperren nicht mehr als 15.000 Kilometer pro Jahr testen.

Grund für die Begrenzung der Tests ist die Eindämmung der Kosten: Jeder Testkilometer - so eine Faustformel - kostet ein Team etwa 1.000 US-Dollar.

Mittels Computersimulationen bzw. bei Windkanaltests müssen die Teams die fehlenden Straßentests kompensieren.

 
Testsperren

Was früher eine freiwillige Verpflichtung der Teams war, ist ab 2009 Gebot: Keine Tests dürfen durchgeführt werden zwischen der Woche vor dem ersten Grand Prix und dem 31. Dezember. In der restlichen Zeit dürfen - bei einigen Ausnahmen - nicht mehr als 15.000 Test-Kilometer absolviert werden.

 
Teststrecken

In der Formel 1 darf auf allen Strecken getestet werden, die für Formel-1-Rennwagen zugelassen sind.

 
Traktionskontrolle

Seit 2008 darf keine Art von Traktionskontrolle, die ein Durchdrehen der Reifen im Beschleunigungsvorgang verhindert, verwendet werden. Die elektronische Anfahrhilfe Launch Control ist auch verboten. Automatische Schaltgetriebe sind ebenfalls nicht gestattet.

 
Treibstoff

Seit 2010 ist in der Formel 1 das Tanken während des Rennens untersagt. Eine Reihe von Unfällen beim rasend schnell durchgeführten Boxenstopp führte zu Brandunfällen, teilweise wurde von den Rennwagen der Tankschlauch aus der Tankstelle gerissen, weil die Piloten zu schnell das Signal zur Weiterfahrt erhielten.

Die Autos gehen mit einer Spritmenge von etwa 160 - 170 Kilogramm ins Rennen und müssen es mit diesem Benzin auch bis ins Ziel schaffen. Besonders die Reifen werden durch das hohe Startgewicht belastet. Durch das Tankverbot fällt ein erheblicher Teil der Boxenstrategie weg, durch die Formel-1-Rennen oftmals spannend wurden.

 
Trockenreifen (Slicks)

Reifenhersteller Pirelli kocht das ganze Jahr über Reifen: Beinahe für jede Rennstrecke werden spezielle Gummi-Mischungen entwickelt, die für die jeweiligen Asphalt- und vor allem Wetter-Verhältnisse optimale Performance der Formel-1-Rennwagen zulassen.

Dabei werden für jedes Rennwochenende für die Trocken-Bereifung vier Mischungen entwickelt, die sich vor allem in der Härte des Gummis unterscheiden: sehr weich, weich, mittel und hart (Englisch: super-soft, soft, medium, hard).
Die Ingenieure von Pirelli wählen vor Ort an der Rennstrecke zwei unterschiedliche Reifenmischungen aus, die von allen Fahrern während eines Rennens genutzt werden müssen. Zur leichteren Unterscheidung für die Renn-Kommissare und die Zuschauer wird die jeweilige weichere Mischung mit einem grünen Band an der Reifenflanke gekennzeichnet.

Seit der Saison 2009 sind in der Formel 1 wieder "Slicks", d.h. Reifen ohne Profilierung zugelassen, die einen wesentlich höheren "Grip" (Bodenhaftung) erzeugen als die zuvor verwendeten Rillenreifen.

 

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U

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V

Begriffe mit dem Buchstaben V

Vierter Pilot

Alle Teams können pro Saison insgesamt vier Fahrer einsetzen. Voraussetzungen: Die Fahrer müssen vor dem Qualifying benannt werden. Es dürfen nur jeweils zwei Fahrer eines Teams in der jeweiligen Trainings- oder Qualifikationssession fahren. Die Ersatzfahrer müssen mit den Startnummern der Piloten unterwegs sein, die sie ersetzen und müssen deren Reifenmaterial verwenden. Der Besitz der Super-Lizenz (Führerschein für Formel-1-Piloten) ist für alle eingesetzten Piloten obligatorisch. Jeder in einem Rennen eingesetzte Pilot kann Punkte für die Einzelwertung und die Konstrukteurs-Weltmeisterschaft sammeln.

 

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W

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X

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Y

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Z

Begriffe mit dem Buchstaben Z

Zeitstrafen

Zeitstrafen und auch Stop-and-Go-Strafen wurden 2004 modifiziert.
Für Frühstart, Tempoüberschreitung in der Boxengasse, Überfahren der durchgezogenen Linie nach dem Ausgang der Boxengasse werden von den Rennkomissaren weiter Strafen verhängt, die sofort wirksam werden.

Der Rennleiter empfiehlt eine Strafe, die drei Rennstewards entscheiden darüber endgültig. Die Strafe wird den Teams schriftlich überbracht. Der bestrafte Fahrer muss innerhalb von drei Runden in die Box kommen und die Strafe befolgen. Dabei darf an seinem Auto nicht gearbeitet werden. Sollte die Strafe innerhalb der letzten fünf Runden ausgesprochen werden, muss der Pilot nicht in die Box kommen. Dann wird die Strafe seiner Gesamtfahrzeit hinzuaddiert.

Für Verursachen einer Kollision oder Behindern eines Konkurrenten wird ab sofort der Videobeweis herangezogen. Erst nach einem Rennen beraten die Kommissare über eine strittige Situation und verhängen dann evtl. für das kommende Rennen eine Strafe. Sollte ein Fahrer öfters auffällig werden, droht ihm eine Sperre.

 

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Sport im Ersten

Freitag, 10.02.2012

  • 10:00 Uhr bis 11:45 Uhr Sportschau live

    Biathlon-Weltcup / Skeleton-Weltcup

    • Biathlon-Weltcup: 10 km Sprint Herren
    • Skeleton-Weltcup: Damen und Herren (ca. 11.35 Uhr)
  • 11:50 Uhr bis 13:00 Uhr Sportschau live

    Ski-Weltcup / Rodel-Weltmeisterschaften

    • Ski-Weltcup: Riesenslalom, 1. Lauf Damen
    • Rodel-Weltmeisterschaften: 1. und 2. Lauf Doppelsitzer (ca. 12.25 Uhr)
  • 13:05 Uhr bis 15:00 Uhr Sportschau live

    Biathlon-Weltcup / Ski-Weltcup

    • Biathlon-Weltcup: 7,5 km Sprint Damen
    • Ski-Weltcup: Riesenslalom, 2. Lauf Damen (ca. 14.35 Uhr)

Samstag, 11.02.2012

  • 06:50 Uhr bis 08:40 Uhr Sportschau live
    • Weltcup nordische Kombination: Kombinationsspringen
    • Bob-Weltcup: Zweierbob Damen (ca. 7.55)
  • 11:20 Uhr bis 14:45 Uhr Sportschau live
    • Biathlon-Weltcup: 12,5 km Verfolgung Herren
    • Rodel-Weltmeisterschaften: 1. Lauf Herren (12:20)
    • Langlauf-Weltcup: 15 km Damen (12:50)
    • Biathlon-Weltcup: 10 km Verfolgung Damen (13:25)
    • Rodel-Weltmeisterschaften: 2. Lauf Herren (14:15)
  • 14:50 Uhr bis 17:50 Uhr Sportschau live
    • Ski-Weltcup: Riesenslalom 2. Lauf Damen (ca. 14:50)
    • Eisschnelllauf-Weltcup: 1.500 m Damen (ca. 15:15)
    • Weltcup Skispringen: 1. und 2. Durchgang (ca. 15:55)
    • Langlauf-Weltcup: 30 km Herren (ca. 16:50)
  • 18:00 Uhr bis 18:30 Uhr Sportschau
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    Moderation: Reinhold Beckmann

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    Fußball-Bundesliga - Der 21. Spieltag

    Berichte von den Spielen:

    • Dortmund - Leverkusen
    • Stuttgart - Hertha
    • B. München - Kaiserslautern
    • Werder - Hoffenheim
    • Mainz - Hannover
    • Wolfsburg - Freiburg

    Moderation: Reinhold Beckmann.

Sonntag, 12.02.2012

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    Weltcup nordische Kombination / Ski-Weltcup Superkombination

    • Weltcup nordische Kombination: Kombinationsspringen
    • Reporter: Torsten Püschel
    • Übertragung aus Almaty
    • Ski-Weltcup Superkombination: Abfahrt Herren
    • Reporter: Bernd Schmelzer
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    • Ski-Weltcup, Slalom, 2. Lauf Damen
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    • Langlauf-Weltcup, Staffel Damen und Herren
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Mittwoch, 15.02.2012

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    Fußball-EM-Qualifikationsspiel der Frauen: Türkei - Deutschland

    • Reporter: Bernd Schmelzer
    • Moderation: Claus Lufen
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  • 16:55 Uhr bis 17:55 Uhr Sportschau live

    Fußball-EM-Qualifikationsspiel der Frauen: Türkei - Deutschland (2. Hz.)

    • Reporter: Bernd Schmelzer
    • Moderation: Claus Lufen
    • Übertragung aus Izmir
  • 17:55 Uhr bis 19:55 Uhr Sportschau live

    Weltcup Skispringen: 1. und 2. Durchgang

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